32 Jahre Gefängnis für Germain Rukuki bestätigt – ein Skandal!

 
 

                                                                                         Bild: #Rukuki

Am 17. Juli 2019 hat das Obergericht von Ntahangwa in Bujumbura die Verurteilung von Germain Rukuki zu einer unbedingten Gefängnisstrafe von 32 Jahren in einem Berufungsverfahren bestätigt. 2018 hatte eine erste Gerichtsinstanz diese Strafe verhängt, nur weil Germain Rukuki für ACAT-Burundi gearbeitet und sich für Menschenrechte engagiert hatte. Eine Koalition von lokalen und internationalen NGOs verurteilt diesen ungerechten Gerichtsentscheid aufs Schärfste und verlangt die unmittelbare und bedingungslose Freilassung von Germain (Dok. auf Französ.).

(Joint statement in English here)

 
 

Solidaritätskundgebung

 

Bild: ACAT-Suisse

Solidaritätskundgebung für Anni Lanz

Anni Lanz wurde im Dezember 2018 in Brig wegen des «Solidaritätsdelikest» verurteilt. Im Alter von 72 Jahren hatte sie einem schwer traumatisierten afghanischen Asylsuchenden dabei geholfen, die Schweizer Grenze zu überqueren. Der Mann hatte bei unter zehn Grad Celsius draussen schlafen müssen und litt unter Frostbeulen. Er wurde ausgewiesen und nach Italien zurückgeschickt, obwohl ärztliche Berichte von dieser Massnahme abrieten.

 

Der Berufungsprozess gegen Anni Lanz wird am Mittwoch, 21. August in Sion stattfinden. Kommen Sie nach Sion und unterstützen Sie Anni Lanz!

 

Die Baslerin Anni Lanz, ehemalige Direktorin von Solidarité sans Frontières, kämpft seit Jahrzehnten unermüdlich für die Rechte von Menschen auf der Flucht.

 

→ Interview mit Anni Lanz ...

 

Lernen Sie weitere Menschen kennen, die auf Basis des sogenannten Solidaritätsdeliktes verurteilt wurden, und schauen Sie sich die Kampagne für die Anpassung dieser unmenschlichen Gesetzgebung an (Quelle: Amnesty International).

 

*10h30 am Tribunal cantonal, rue Mathieu-Schiner 1, Sion (öffentliche Gerichtsverhandlung)

 
 
 

Dringlicher Appell vom Juli 2019

 

Bild:  Peter Schrank, www.schrankartoons.com

 

Unterschreiben Sie die
Petition zugunsten von Bootsflüchtlingen!

 
 

Anlaufstelle für Inhaftierte

 

Bild: Keisuke Higashio, unsplash.com

Auskunft ist im Gefängnis schwer zu finden

Sprachprobleme, ungeeignete medizinische Versorgung, kein Anwalt: Gefangene können ihre Rechte nicht immer wahrnehmen oder kennen sie nicht. ACAT-Schweiz beteiligt sich nun an einer von humanrights.ch initiierten Anlaufstelle für Inhaftierte in der Schweiz.

 

→ Artikel lesen

→ Zur ganzen Juni-Ausgabe des acatnews

 
 
 

Vorstandsmitglieder gesucht

 

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Konzernverantwortungs-Initiative JA!

 
 

 

 

 
 

Schweizer Konzerne sollen ihre Verantwortung wahrnehmen.

 

ACAT-Schweiz unterstützt «Kirche für Konzernverantwortung»

 

Konzernverantwortungsinitiative JA!

 
 
 
 

ACAT

 

ACAT ist eine Menschenrechtsorganisation. ACAT (Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter) hat zum Ziel, Folter und Todesstrafe weltweit und vollständig abzuschaffen. Sie setzt sich für Gefolterte und zum Tod Verurteilte ein - unabhängig von deren Ideologie, Religion, Ethnie oder anderen Eigenschaften und ungeachtet ihrer angeblichen oder tatsächlichen Straftat.

 

ACAT ist unabhängig von jeglichen Institutionen. Sie ist ökumenisch und für alle offen. Sie ist in rund 30 Ländern vertreten. Die nationalen ACATs sind der Dachorganisation FIACAT angeschlossen ...

 
 
 

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