Bild: Juraj Varga from Pixabay

Unterschreiben und verschicken Sie die Dringlichen Appelle

 
 

Wir intervenieren mit Briefaktionen zu Gunsten von Personen, deren grundlegende Menschenrechte auf körperliche und seelische Unversehrtheit verletzt wurden. Unsere Aktionen gelten besonders Menschen, die gefoltert wurden oder denen Folter oder die Todesstrafe droht. Wir stützen uns dabei auf völkerrechtliche Instrumente.

 
 
 

Dringliche Appelle von September 2019

 
 
 

Türkei: Gökhan Türkmen und Mustafa Yilmaz


Bild: Privat via Amnesty Deutschland

Gökhan Türkmen und Mustafa Yilmaz werden seit dem 7. bzw. 19. Februar 2019 vermisst. Vermutlich sind sie dem Verschwindenlassen zum Opfer gefallen. Die Behörden streiten bislang ab, dass die beiden sich in ihrem Gewahrsam befinden. Am 29. Juli gaben sie jedoch bekannt, dass vier andere Männer, die etwa gleichzeitig verschwunden waren, in der Antiterrorabteilung des Polizeipräsidiums in Ankara inhaftiert seien.

 

Unterstützen Sie sie und schreiben Sie an:

Mr Abdülhamit Gül
Minister of Justice
Adalet Bakanligi
06650 Ankara - Turkey

 

Fax: +90 312 417 71 13
Email: info@adalet.gov.tr
Twitter: @abdulhamitgul
Porto: Fr. 1.50 (A-Post)

 

mit Kopie an die
Botschaft der Republik Türkei
Lombachweg 33
Postfach 34
3000 Bern 15

 

Fax: 031 352 88 19
Email:botschaft.bern(a)mfa.gov.tr 
Porto: Fr. 1.00 (A-Post),Fr. 0.85 (B-Post)

 

Frist: 15. Oktober 2019 - Vielen Dank!  Mehr Infos hier.

 
 

SRI-LANKA: Wiederaufnahme der Hinrichtungen

 

Bild: International Commission of Jurists

Nachdem Sri Lanka die Todesstrafe 43 Jahre lang nicht mehr praktiziert hatte, plante der Staatspräsident im Frühjahr 2019 die Wiederaufnahme der Hinrichtungen, insbesondere für Drogenhändler. Das Schicksal von mindestens vier Drogenhändlern hängt von einem bevorstehenden Urteil des Obersten Gerichtshofs ab.

 

Unterstützen Sie sie und schreiben Sie an:

President Maithripala Sirisena
Presidential Secretariat
Galle Face
Colombo 1 - Sri Lanka

 

Fax: +94 11 234 03 40
Email: ps@presidentsoffice.lk
Porto: Fr. 2.00 (A-Post)

 

mit Kopie an die
Botschaft der Demokratischen Sozialistischen
Republik Sri Lanka
Niklasstrasse 19
D-14163 Berlin - Deutschland

 

Fax: 0049 30 80 90 97 57
Email:info(a)srilanka-botschaft.de 
Porto: Fr. 1.50 (A-Post)

 

Frist: 15. Oktober 2019 - Vielen Dank!  Mehr Infos hier.

 

 
 
 

Tragödien ohne Ende auf dem Mittelmeer! Petition zugunsten von Bootsflüchtlingen

 

Bild: Peter Schrank, www.schrankartoons.com

 

Wir können nicht darüber hinwegsehen: 2018 sind laut Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) mindestens 2275 Menschen ertrunken beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren. Bis zum Flüchtlingstag, dem 20. Juni 2019, kamen nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mindestens weitere 597 Menschen hinzu. 3018 Menschen versuchten laut UNHCR 2019, Europa von Libyen aus zu erreichen, wurden jedoch wieder dorthin zurückgebracht. Dabei ist allen klar: Menschen, die nach Libyen zurückgeschafft werden, sind schwersten Menschenrechts-verletzungen ausgesetzt. Libyen kennt kein Asylsystem, hat die Genfer Flüchtlingskonvention nicht ratifiziert und ist von einem Bürgerkrieg bedroht, bei dem gemäss UNHCR allein im Monat April 2019 über 80 000 Personen intern vertrieben wurden.

 

Seit über zwei Jahren behindert vor allem die italienische Regierung die zivile Seenotrettung massiv. Zivile Rettungsschiffe werden immer mehr daran gehindert, gerettete Bootsflüchtlinge an Land zu bringen. Tage- und wochenlang müssen sie im Mittelmeer ausharren. Frankreich, Deutschland, Spanien, Malta, Portugal, Holland, Finnland und Luxemburg haben sich in solchen Situationen zur Aufnahme bereit erklärt, nicht aber die Schweiz.

 

Es ist Zeit zu handeln! Immer mehr Menschen wollen dem hierzulande nicht mehr ohnmächtig zuschauen. Sie haben mit Kundgebungen und Appellen ihren Willen und ihre Bereitschaft erklärt, die Opfer dieser erbärmlichen Politik hier aufzunehmen und menschenwürdig unterzubringen.

 

Wir erwarten von Bundesrat und Parlament, dass sie uns dabei unterstützen. Wir bitten Sie deshalb dringend, die von der SP-Nationalrätin Mattea Meyer eingereichte Motion 19.3479 – Sterben auf dem Mittelmeer stoppen ! mit Ihrer Unterschrift unter diese Petition zu unterstützen. Die Motion wird von Vertreter*innen praktisch aller Parteien unterstützt.

 

Die Petition ist von Solidaritätsnetz lanciert worden und wird von mehr als 20 NGOs unterstützt. 

 

Laden Sie hier die Petition als PDF herunter: mit Begleittext   /   ohne Begleittext.

Unterschreiben Sie, sammeln Sie weitere Unterschriften und schicken Sie die Liste direkt an:

 

Solidaritätsnetz Bern,

Bümplizstrasse 23

3027 Bern

 

Porto: Fr. 1.00 (A-Post), Fr. 0.85 (B-Post)

 

Petitionsfrist: 10. Dezember 2019  -  Vielen Dank ! 

 

Stattdessen können Sie die Petition auf www.change.org oder auf www.solidaritaetsnetzbern.ch online unterschreiben.

 
 
 
 
 

Die Aktivmitglieder von ACAT-Schweiz erhalten Informationen über Fälle von Opfern sowie Briefe, die sie unterzeichnen und den jeweiligen Regierungsstellen und Botschaften senden.

→ Mitgliedschaft