Bild: Juraj Varga from Pixabay

Unterschreiben und verschicken Sie die Dringlichen Appelle

 
 

Wir intervenieren mit Briefaktionen zu Gunsten von Personen, deren grundlegende Menschenrechte auf körperliche und seelische Unversehrtheit verletzt wurden. Unsere Aktionen gelten besonders Menschen, die gefoltert wurden oder denen Folter oder die Todesstrafe droht. Wir stützen uns dabei auf völkerrechtliche Instrumente.

 
 
 

Dringliche Appelle von November 2019

 
 
 

Christen wegen angeblicher Gotteslästerung angeklagt

 

Bild: #shagufta

2014 wurde ein christliches Ehepaar von einem pakistanischen Gericht wegen der Verbreitung sogenannter «Blasphemien» zum Tode verurteilt. Der Oberste Gerichtshof von Lahore hat das Paar Ende Juni 2019 in einer Anhörung einvernommen. Shagufta Kausar und ihr Ehemann Shafqat Masih wurden von dem Anwalt verteidigt, dem es gelungen ist, dass Asia Bibi freigesprochen wurde.

 

Unterschreiben Sie den Brief zugunsten von Shagufta und Shafqat und schicken Sie ihn an: 

 

Mr. Imran Khan

Prime Minister of the Islamic Republic of Pakistan

Prime Minister's Secretariat

44000 Islamabad - Pakistan

 

Twitter:    @PakPMO

                @ImranKhanPTI

E-Mail:     info(a)pmo.gov.pk / secretary(a)cabinet.gov.pk                                pmdu(a)pmo.gov.pk

Porto:      Fr. 2.00 (A-Post)

 

Kopie an die:

Botschaft der Islamischen Republik Pakistan

Bernastrasse 47

3005 Bern

 

Fax:       031 350 17 99

E-Mail:  parepberne(a)bluewin.ch / parepbern@gmail.com

Porto:    Fr. 1.00 (A-Post),  Fr. 0.85 (B-Post)

 

Interventionsfrist: 15. Dezember 2019 

 
 

China: Uigurische Staatsangehörige im Xinjiang zum Verschwinden gebracht

 

 Bild: Amnesty

Guligeina Tashimaimati wurde seit Ende 2017 nicht mehr gesehen, als sie aus Malaysia in ihre Heimatstadt Yili, Autonome Region Xinjiang Uyghur, China, zurückkehrte. Ihre Familie befürchtet, dass sie in einem «Umerziehungslager» festgehalten, gefoltert und anderweitig misshandelt wird. 

 

Unterschreiben Sie den Brief zugunsten von Guligeina und schicken Sie ihn an:

 

Mr. Xi Jinping

President of the People’s Republic of China

Zhongnanhai

Xichangan’jie - Xichengqu,

BEIJING SHI 100017

People’s Republic of China

 

Fax:     +86 10 6238 10 25

E-Mail:  english(a)mail.gov.cn

Twitter: #XiJinping

Porto:   Fr. 2.00 (A-Post)

 

Kopie an die: 

Botschaft der Volksrepublik Chinas in der Schweiz

Kalcheggweg 10

3006 Bern

 

Fax:      031 351 45 73

E-Mail: china-embassy(a)bluewin.ch

Porto:  Fr. 1.00 (A-Post), Fr. 0.85 (B-Post)

 

Interventionsfrist: 15. Dezember 2019

 
 
 

Mehr Informationen über die dringliche Appelle hier - Vielen Dank für Ihr Engagement !

 
 
 

 

17. Welttag gegen die Todesstrafe: dringlicher Appell von dem 10. Oktober 2019

 

«Kinder, unsichtbare Opfer» – unter diesem Motto macht die Weltkoalition gegen die Todesstrafe zum diesjährigen 10. Oktober, dem Welttag gegen die Todesstrafe, auf das Leid der Kinder von zum Tode verurteilten oder hingerichteten Eltern aufmerksam. Parallel zum 30-jährigen Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention betont die Weltkoalition, dass Kinder oft zu übersehenen Opfern der Todesstrafe werden. Als Mitglieder der Weltkoalition richten ACAT Deutschland und ACAT-Schweiz anlässlich des 17. Welttags gegen die Todesstrafe einen Appell an die Regierung von Japan (mehr über den Appell und die Situation in Japan hier klicken).

 

Laden Sie hier die Petition als PDF herunter - Unterschreiben Sie, sammeln Sie weitere Unterschriften und schicken Sie den Brief direkt an:

 
 

Brief an den Premierminister von Japan

Mr. Abe Shinzo

Prime Minister of Japan

Cabinet Secretariat

1-6-1 Nagata-cho, Chiyoda-ku

Tokyo 100 – 8968

JAPAN

 

Twitter: @JPN_PMO

Porto: Fr. 2.00 (A Post), Fr. 1.70 (B Post)

 

Interventionsfrist: 1. Dezember 2019

 

Kopie an die Botschaft von Japan in der Schweiz

Japanische Botschaft in der Schweiz

Engestrasse 53

Postfach

3001 Bern

 

Fax: + 41 31 300 22 55

E-Mail: eojs@br.mofa.go.jp

Porto: Fr. 1.00 (A Post), Fr. 0.85 (B Post)

 

Vielen Dank für Ihr Engagement! 

 

 
 
 

 

Tragödien ohne Ende auf dem Mittelmeer! Petition zugunsten von Bootsflüchtlingen

 

Bild: Peter Schrank, www.schrankartoons.com

 

Wir können nicht darüber hinwegsehen: 2018 sind laut Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) mindestens 2275 Menschen ertrunken beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren. Bis zum Flüchtlingstag, dem 20. Juni 2019, kamen nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mindestens weitere 597 Menschen hinzu. 3018 Menschen versuchten laut UNHCR 2019, Europa von Libyen aus zu erreichen, wurden jedoch wieder dorthin zurückgebracht. Dabei ist allen klar: Menschen, die nach Libyen zurückgeschafft werden, sind schwersten Menschenrechts-verletzungen ausgesetzt. Libyen kennt kein Asylsystem, hat die Genfer Flüchtlingskonvention nicht ratifiziert und ist von einem Bürgerkrieg bedroht, bei dem gemäss UNHCR allein im Monat April 2019 über 80 000 Personen intern vertrieben wurden.

 

Seit über zwei Jahren behindert vor allem die italienische Regierung die zivile Seenotrettung massiv. Zivile Rettungsschiffe werden immer mehr daran gehindert, gerettete Bootsflüchtlinge an Land zu bringen. Tage- und wochenlang müssen sie im Mittelmeer ausharren. Frankreich, Deutschland, Spanien, Malta, Portugal, Holland, Finnland und Luxemburg haben sich in solchen Situationen zur Aufnahme bereit erklärt, nicht aber die Schweiz.

 

Es ist Zeit zu handeln! Immer mehr Menschen wollen dem hierzulande nicht mehr ohnmächtig zuschauen. Sie haben mit Kundgebungen und Appellen ihren Willen und ihre Bereitschaft erklärt, die Opfer dieser erbärmlichen Politik hier aufzunehmen und menschenwürdig unterzubringen.

 

Wir erwarten von Bundesrat und Parlament, dass sie uns dabei unterstützen. Wir bitten Sie deshalb dringend, die von der SP-Nationalrätin Mattea Meyer eingereichte Motion 19.3479 – Sterben auf dem Mittelmeer stoppen ! mit Ihrer Unterschrift unter diese Petition zu unterstützen. Die Motion wird von Vertreter*innen praktisch aller Parteien unterstützt.

 

Die Petition ist von Solidaritätsnetz lanciert worden und wird von mehr als 20 NGOs unterstützt. 

 

Laden Sie hier die Petition als PDF herunter: mit Begleittext   /   ohne Begleittext.

Unterschreiben Sie, sammeln Sie weitere Unterschriften und schicken Sie die Liste direkt an:

 

Solidaritätsnetz Bern,

Bümplizstrasse 23

3027 Bern

 

Porto: Fr. 1.00 (A-Post), Fr. 0.85 (B-Post)

 

Petitionsfrist: 10. Dezember 2019  -  Vielen Dank ! 

 

Stattdessen können Sie die Petition auf www.change.org oder auf www.solidaritaetsnetzbern.ch online unterschreiben.

 
 
 
 
 

Die Aktivmitglieder von ACAT-Schweiz erhalten Informationen über Fälle von Opfern sowie Briefe, die sie unterzeichnen und den jeweiligen Regierungsstellen und Botschaften senden.

→ Mitgliedschaft