Briefaktionen (Beispiele)

 
 

Dringlichkeitsaktionen

 
 

Autonome Region Tibet (CHINA): Selbstverbrennungen von Geistlichen

Am 3. November 2011 hat sich Palden Choetso, eine 35-jährige tibetische Nonne, vor dem Kloster von Tawu in Osttibet (chinesische Provinz Sichuan) mit Benzin übergossen und in Brand gesetzt. Seit vergangenem März haben auf diese Weise mindestens 13 tibetische Geistliche, Mönche und ehemalige Mönche, ihre Verzweiflung über die zunehmend gewaltsamen Repressionen der chinesischen Behörden gegenüber religiösen Institutionen zum Ausdruck gebracht.

 

TÜRKEI: Erneute Verhaftungswelle

Mit der Dringlichkeitsaktion vom November intervenierten wir zugunsten von Ragıp Zarakolu, einem intellektuellen Menschenrechtsaktivisten. Am 13. Januar 2012 wurden verschiedene Vereine in Diyarbakir, einer kurdischen Stadt im Südosten des Landes, Opfer einer von der Antiterroreinheit der Polizei durchgeführten Razzia. Der Übergriff betraf die Menschenrechtsvereinigung der Sektion Diyarbakir (IHD), den Dachverband der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes (KESK), die Gewerkschaft für Bildung und Bildungswerktätige (Egitim-Sen), den Forschungsverein zur kurdischen Sprache und Entwicklung (Kurdi-Der) und den Solidaritätsverein mit den politischen Gefangenen und deren Familien (Tuhay-Der).

 

2012-01 Info D Tibet Turkei.pdf

 
 

Aktionen des SOS-Netzes Todesstrafe

 
 

CHINA: Lau Fat-wai

Lau Fat-wai wurde in China wegen Zuwiderhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz zum Tode verurteilt. Sein Fall wird zurzeit vom Obersten Volksgerichtshof überprüft. Bei einer Bestätigung des Urteils könnte er in der darauffolgenden Woche hingerichtet werden.

 

JAPAN: Drohende Wiederaufnahme von Hinrichtungen

Der am 13. Januar 2012 zum Justizminister ernannte Toshio Ogawa beabsichtigt eine Wiederaufnahme von Hinrichtungen. 2011 hat Japan zum ersten Mal seit 19 Jahren keine einzige Exekution durchgeführt. Doch in Zukunft ist die Gefahr einer Hinrichtung für die rund 130 zum Tod Verurteilten grösser.

 

2012-02 Info D China Japan.pdf

 
 

Monatsappell der FIACAT

 
 

Mit dem Ziel, Personen oder Gruppen zu ermöglichen, sich als ACAT-Aktivisten zu engagieren,  - insbesondere da, wo ACAT noch nicht existiert oder im Aufbau ist – schlägt FIACAT Monatsappelle vor. Sie laden dazu ein, eine Situation bei den betroffenen Behörden anzuprangern und für das/die Opfer und dessen/deren Peiniger zu beten.

 

SALVADOR: Gerechtigkeit für die Opfer von Massakern

Der bewaffnete Konflikt, welcher Salvador von 1980 bis 1992 verwüstet hat, forderte gesamthaft ungefähr 75 000 Opfer und stand im Zeichen von schrecklichen Menschenrechtsverletzungen. Zwischen dem 11. und 13. Dezember 1981 wurden mindestens 767 Männer, Frauen und Kinder von bewaffneten salvadorianischen Kräften in El Mozote und in benachbarten Dörfern niedergemetzelt. Dieses Massaker ist eine der schlimmsten während des Bürgerkrieges begangenen Gräueltaten. Die Überlebenden und die Familien der Opfer wissen noch immer nicht, was mit ihren Angehörigen wirklich geschehen ist und wo sie beerdigt sind.

 

Wenn Sie diese Appelle in Zukunft direkt per E-Mail zugestellt erhalten möchten, können Sie sie abonnieren:

Französisch: subscribe-am_fr(a)fiacat.org

Englisch: subscribe-am_en(a)fiacat.org

 

Letter AM 2012-02 Salvador_EN.doc

AM 2012-02 Salvador_EN.pdf

 
 

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