ACAT-Netzwerk

 
 

Die Internationale Föderation der ACAT, FIACAT, ist eine 1987 gegründete internationale NGO (Nichtregierungsorganisation), welche für die Abschaffung von Folter und Todesstrafe kämpft. Die 30 nationalen ACATs auf vier Kontinenten sind in dieser Dachorganisation zusammengeschlossen. Die FIACAT gewährleistet die Kontakte zwischen den einzelnen ACATs und fördert die Zusammenarbeit zwischen ihnen.

 
 

 
 

Die FIACAT repräsentiert ihre Mitglieder in regionalen und internationalen Organisationen

Als internationale NGO besitzt die FIACAT Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und im Europarat, sowie Beobachterstatus bei der Afrikanischen Kommission für Menschenrechte und Rechte der Völker. Die FIACAT vertritt die angeschlossenen ACATs bei diesen verschiedenen internationalen Organisationen.

Sie pflegt zudem Kontakte mit den Kirchen verschiedener Konfessionen auf kontinentaler und weltweiter Ebene und arbeitet mit den internationalen Organen der Kirchen zusammen.

 

Die FIACAT kooperiert mit anderen internationalen Organisationen, welche dieselben Ziele verfolgen. Sie ist Mitglied der CINAT, einer Vereinigung internationaler NGOs gegen Folter und der Koalition für den Internationalen Strafgerichtshof (CICC). Ausserdem ist sie Gründungsmitglied der Weltkoalition gegen die Todesstrafe (WCADP), der Internationalen Koalition gegen das Verschwindenlassen (ICAED) und des Human Rights and Democracy Network (HRDN).

 
 

Die FIACAT erhöht die Kapazitäten ihres Netzwerkes aus 30 ACATs

Die FIACAT hilft ihren Mitgliederorganisationen,  sich zu strukturieren. Sie unterstützt die ACATs dabei, im zivilgesellschaftlichen Leben gewichtige Player zu werden, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und auf die Behörden des Landes Einfluss zu nehmen. Sie belebt das ACAT-Netzwerk, indem sie Austausch, regionale und internationale Weiterbildungen und gemeinsame Interventionen anregt.  So unterstützt sie als Vermittlerin die Aktionen und Beiträge der ACATs auf internationaler Ebene.

 

Die FIACAT ist ein unabhängiges Netzwerk vereinigter Christen für die Abschaffung von Folter und Todesstrafe

Die FIACAT hat zum Ziel, die Kirchen und andere christliche Organisationen für die Problematik von Folter und Todestrafe zu sensibilisieren und sie davon zu überzeugen, sich für deren Abschaffung einzusetzen.

 

 

Die Ergebnisse der Arbeit der FIACAT 2014:

  • Die FIACAT gewährleistet den Schutz der Menschenrechtsverteidiger ihres Netzwerkes. So hat sie die Freilassung mehrerer ACAT Mitglieder erwirkt, die aufgrund ihres Engagements verhaftet wurden
  • Dank den Interventionen der FIACAT und ihrer Mitglieder haben Burundi, Togo, Benin und Madagaskar die Todesstrafe abgeschafft.
  • Die FIACAT regte die Staaten an, gegen die Überbelegung in Gefängnissen vorzugehen, indem sie missbräuchliche Präventivhaft begrenzen und die Umsetzung alternativer Strafen zur Haft vereinfachen.
  • Die FIACAT hat bewirkt, dass die katholische Kirche am Internationalen Tag zur Unterstützung der Opfer von Folter und am Welttag gegen die Todesstrafe deutlich Stellung bezog, indem sie jegliche Form von Folter und die Beibehaltung der Todesstrafe ausdrücklich verurteilte.
 
 

www.fiacat.org