acatnews

 
 

Nr. 12 März 2017

Gericht der Strasse

 
 

 

Was bringt eine Gruppe Menschen dazu, einen anderen Menschen auf brutale Art und Weise, ohne jede Möglichkeit zur Verteidigung, umzubringen? Ist es Mordlust eines entfesselten Mobs? Sind wir Menschen von Natur aus grausam gegenüber anderen Menschen? Oder ist es der hilflose Versuch der Gesellschaft, so Verantwortung für Recht und Gerechtigkeit zu übernehmen, die der Staat nicht fähig ist zu garantieren? ...lesen

 

Quellen acatnews Nr. 12

 
 
 
 
 

Nr. 11 Dezember 2016

Welt hinter Gefängnismauern

 
 

 

«Man gewinnt keinen Blumentopf auf politischer Ebene mit dem Einsatz für mehr Rechte für Häftlinge», meinte mein Gegenüber am Ende des Gesprächs zur Gesundheitsversorgung in Schweizer Gefängnissen. Seiner Meinung nach einer der Gründe für fehlende Vereinheitlichungen auf nationaler Ebene in diesem Bereich. Wohlweislich machte er diese Aussage «off-the-record». Es sei dies aber nicht nur negativ zu werten, vielmehr ergebe sich daraus auch Spielraum für das Engagement für Häftlinge. ...lesen

 

 

 

 
 
 
 

Nr. 10. Oktober 2016

Hoffnung in überfüllten Gefängnissen

 
 

 

«Unsere Gefängnisse sind Sterbehäuser» – so Pierre Eoné über die Bedingungen in den Haftanstalten seines Heimatlands Kamerun.
Die Häftlinge sind nachts in Zellen eingepfercht, wo es nicht für alle einen Schlafplatz hat. Einseitige Essensrationen einmal pro Tag führen zu Mangelernährung. Die Überbelegung sowie defekte sanitäre Anlagen und katastrophale hygienische Verhältnisse fördern die Übertragung von Krankheiten. Doch ausser Wunddesinfektion und Schmerzmitteln kann die Krankenstation keine Behandlung anbieten. Die Verschreibung von Medikamenten ist für die Patienten ein schwacher Trost, wenn weder Geld noch Angehörige vorhanden sind, um die Medizin ausserhalb des Gefängnisses zu besorgen. Zu all dem gesellt sich die Perspektivelosigkeit für die nahezu 70 Prozent Untersuchungshäftlinge, die aller Unschuldsvermutung zum Trotz zum Teil zwei Jahre oder länger auf ihren Prozess warten. ...lesen

 
 
 
 

Nr. 9, Juni 2016

Wo ist dein Bruder, der Fremde?

 
 

 

 

„Das alles verdanke ich Gott!“, ist Farim überzeugt. Er hat im Mai seine Festanstellung als Laborassistent in einem Spital angetreten. Das wäre nichts Ungewöhnliches, wäre Farim nicht erst vor zwei Jahren aus Syrien in die Schweiz geflohen. Jetzt will er hier, in seiner neuen Heimat, eine Familie gründen. Sein jüngerer Bruder dagegen möchte so schnell wie möglich nach Syrien zurückkehren. Und wenn das nicht möglich ist, zur Not auch in den Libanon. Obwohl er an einer schweren Krankheit leidet. ...lesen

 
 
 
 

Ehegemalige Ausgaben:

 
 

Nr. 8, November 2015

Diyarbakir, zwischen Konflikt und Zustrom von Flüchtlingen

 

Nr. 7, September 2015

Mit der Todesstrafe lässt sich der Drogenhandel nicht ausrotten

 

Nr. 6, Juni 2015

Die europäische Menschenrechtskonvention in Gefahr

 

Nr. 5, März 2015

Korea: verfeindete Bruderstaaten

 

Nr. 4, Dezember 2014

1984 - 2014: Der lange Kampf gegen die Folter

 

Nr. 3, September 2014

Guatemala: Straflosigkeit und soziale Konflikte

 

Nr. 2, Juni 2014

Opfer ohne mediale Aufmerksamkeit

 

Nr. 1, Februar 2014

Traumatisierte Gesellschaften und ihr Weg in die Zukunft

 
 
 
 

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