Unterschreiben und verschicken Sie die Dringlichen Appelle

 
 

Wir intervenieren mit Briefaktionen zu Gunsten von Personen, deren grundlegende Menschenrechte auf körperliche und seelische Unversehrtheit verletzt wurden. Unsere Aktionen gelten besonders Menschen, die gefoltert wurden oder denen Folter oder die Todesstrafe droht. Wir stützen uns dabei auf völkerrechtliche Instrumente.

 
 
 

Dringliche Appelle vom Mai 2018

 
 

Togo

 

Spanien

 
 

Festnahme, willkürliche Inhaftierung und gerichtliche Schikanen gegen den Vorsitzenden einer togolesischen NGO

 

Wegen friedlicher Meinungsäusserung und Demonstrationen in Untersuchungshaft

 
 

 

 
 

Nach der Veröffentlichung eines regierungskritischen Berichts über Repressionen durch die togolesische Regierung im Jahr 2017 wurde Assiba Johnson, der Vorsitzende der Sektion Togo der Vereinigung junger Afrikaner für Demokratie und Entwicklung (REJADD-Togo), in Lomé brutal und ohne nachvollziehbaren Grund von Agenten des Nachrichten- und Ermittlungsdienstes (SRI) verhaftet. Diese durchsuchten zudem ohne Durchsuchungsbefehl die Büroräume der NGO und konfiszierten dort Material. Ein Untersuchungsrichter befragte Assiba Johnson und erhob Klage gegen ihn, woraufhin er willkürlich im Zivilgefängnis von Lomé inhaftiert wurde, in dem er sich noch immer befindet.

 

Senden Sie diesen Brief an den Präsidenten der Republik Togo.

 

Brief an den Präsidenten der Republik Togo

S.E. M. Faure Essozimna Gnassingbé Président de la République du Togo

Boulevard du Mono
Lomé
Togo

Porto:Fr. 2.00 (A-Post)

E-Mail: dircomprtogo(a)gmail.com

 

Kopie an den Botschafter der Ständigen Vertretung Togos bei den Vereinten Nationen

S.E. M. Yackoley Kokou Johnson
Ambassadeur

Mission permanente de la République du Togo auprès des Nations Unies à Genève
rue de Lausanne 67-69
1202 Genève

Porto: Fr. 1.00 (A-Post), Fr. 0.85 (B-Post)

Fax: 022 566 83 05
E-Mail: info(a)mission-togo.ch

 

Interventionsfrist: 15. Juni 2018

Vielen Dank!

 

 

 

 

Als Antwort auf die verstärkten friedlichen Unabhängigkeits- bestrebungen Kataloniens hat die spanische Justiz seit Mitte Oktober 2017 neun ehemalige katalanische Amtsträger wegen «Rebellion» festnehmen lassen und in Untersuchungshaft genommen. Diese strafrechtliche Verfolgung ist sehr umstritten, denn der Straftatbestand, der mit 30 Jahren Haft geahndet werden kann, setzt voraus, dass es zu einem «gewaltsamen Aufstand» gekommen ist, was nach Ansicht zahlreicher Juristen und Spezialisten nicht der Fall war, da die Demonstrationen für die Unabhängigkeit sehr friedlich verliefen. Die angeordnete Untersuchungshaft wird dementsprechend als ungerechtfertigt und unverhältnismässig angesehen.

 

Senden Sie diesen Brief an den spanischen Ministerpräsidenten.

 

Brief an den Ministerpräsidenten

Sr. Mariano Rajoy Brey
Presidente del Gobierno
Complejo de la Moncloa
Avenida Puerta de Hierro, s/n
28071 Madrid
España
Porto: Fr. 1.50 (A-Post)
E-Mail:prensa(a)comunicacion.presidencia.gob.es

 

Kopie an die Botschafterin in der Schweiz
S.E. Mme
Aurora Díaz-Rato Revuelta

Ambassadeur d’Espagne en Suisse
Kalcheggweg 24
Case postale
3000 Berne 15

Porto: Fr. 1.00 (A-Post), Fr. 0.85 (B-Post)

Fax: 031 350 52 55
E-Mail: emb.berna(a)maec.es

 

Interventionsfrist: 15. Juni 2018

Vielen Dank !

 

 

 
 

Mehr Informationen zu den aktuellen Dringlichen Appellen

 
 
 
 

Die Aktivmitglieder von ACAT-Schweiz erhalten Informationen über Fälle von Opfern sowie Briefe, die sie unterzeichnen und den jeweiligen Regierungsstellen und Botschaften senden.

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