15. welttag gegen die Todesstrafe

 
 

Armut und Justiz. Eine tödliche Kombination.

 
 

Am 10. Oktober wird der Welttag gegen die Todesstrafe zum 15. Mal begangen. Zum diesjährigen Gedenktag will die Weltkoalition gegen die Todesstrafe die Öffentlichkeit für die Gründe sensibilisieren, weshalb armutsbetroffene Menschen ein grösseres Risiko haben, zum Tod verurteilt und hingerichtet zu werden. In der Tat trifft die Todesstrafe Menschen aus armen Gesellschaftsschichten überproportional. 

 

Armut und Todesstrafe sind untrennbar miteinander verbunden. Das hat verschiedene Gründe: Für Angeklagte, denen die Todesstrafe droht, ist eine kompetente Rechtsvertretung enorm wichtig. Doch diese zu finanzieren, ist für Menschen aus sozial schwachen Schichten oftmals nicht möglich. Pflichtverteidigern fehlt es häufig an Ressourcen und Erfahrung, um eine Verurteilung zum Tode abzuwenden. Allein der soziale Status einer angeklagten Person kann zu Diskriminierung und Vorverurteilung führen.

 

ACAT-Schweiz beleuchtet zusammen mit lifespark an zwei Anlässen im Herbst 2017 einen anderen Aspekt der Todesstrafe: die Vergebung.

 

  • Am 30. September findet ein Workshop zu diesem Thema mit Pierre Pradervand statt. Weitere Informationen dazu in unserer Agenda.

 

  • Am 7. November wird Bill Pelke, Präsident und Co-Gründer von Journey of Hope…from Violence to Healing, für einen Vortrag in der Schweiz sein. Informationen dazu folgen.

 

 

 
 
 
 
 
 

Weitere Infos

 

Detaillierte Informationen zum Thema Armut und Todesstrafe und aktuelle Zahlen unter

www.worldcoalition.org