Unsere Kampagnen

 
 

10. Dezember 2016, Menschenrechtstag

 
 

Gesundheitsversorgung in Schweizer Gefängnissen

 

Menschen, die sich in Haft befinden sind in höchstem Masse von Anderen abhängig. Ihre Rechte werden in einer Vielzahl von internationalen Abkommen festgehalten, so auch ihr Recht auf eine adäquate Gesundheitsversorgung im Gefängnis. Auch die Schweiz hat diese Abkommen unterzeichnet. Trotzdem kommt es zu Fällen, in denen Häftlingen aufgrund fehlender Deckung durch das Krankenversicherungsgesetz eine medizinische Behandlung verweigert wird.

 

 
 
 
 

10. Oktober, Welttag gegen die Todestrafe

 
 

Der Teufelskreis der Gewalt: Todesstrafe und Terrorismus

 

Die diesjährige Kampagne zum Welttag befasst sich mit der Problematik der Todesstrafe für Terrorismus. Entgegen dem Trend, dass je länger je mehr Länder die Todesstrafe ganz abgeschafft haben, ist sie unter der Bedrohung des globalen Terrorismus wieder in der Diskussion. Der angeblich abschreckende Effekt der Todesstrafe auf TerroristInnen hat häufig genau die entgegengesetzte Wirkung: ein Teufelskreis aus Gewalt entsteht.

 

 
 
 
 

26. Juni, Internationaler Tag zur Unterstützung der Folteropfer

 

 
 

«Wo ist dein Bruder, der Fremde?»

11. Nächtliche Gebetswache

 

Folter bezweckt, Menschen auszugrenzen und zu entwürdigen. Aus diesem Grund lädt ACAT-Schweiz am Sonntag 26. Juni 2016, dem Internationalen Tag zur Unterstützung der Folteropfer, ihre Mitglieder sowie Sympathisantinnen und Sympathisanten zur alljährlichen Nächtlichen Gebetswache ein. Mit dieser weltweiten Gebetskette wollen wir allen Menschen, die Folter erleben mussten oder heute erleiden, gemeinsam unsere Solidarität bekunden. Dieses Jahr gilt unsere Aufmerksamkeit insbesondere Menschen, die aufgrund von Krieg und Repression aus ihren Ländern flüchten mussten.

 

 

 

 

 
 
 
 

Karfreitagskampagne 2016: Fokus auf die Haftbedingungen in der DRK

 
 

Gemeinsam gegen missbräuchliche Untersuchungshaft in der Demokratischen Republik Kongo

 

Überall auf der Welt ist Untersuchungshaft eine schwerwiegende Massnahme, da eine möglicherweise unschuldige Person eingesperrt wird. Untersuchungshaft wird dann missbräuchlich, wenn sie eine gesetzlich vorgeschriebene Frist überschreitet. Die Inhaftierung von Personen, die noch auf ihr Urteil warten, muss möglichst kurz gehalten werden, um Misshandlungen und Erniedrigungen während der Haft zu vermeiden.

 

Der Fall der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ist alarmierend. So zum Beispiel im Gefängnis Makala. Von den 6000 Gefangenen, ist mehr als die Hälfte ohne Prozess, ohne Verurteilung und oftmals ohne ersichtlichen Grund inhaftiert worden. Während sie darauf warten, dass sich ihre Situation klärt, leiden sie an Hunger, Krankheiten, unter mangelnder Hygiene und äusserst beengten Platzverhältnissen.

 

Um dieses Übel zu bekämpfen, haben die FIACAT und die ACAT-DR Kongo ein Projekt gegen «missbräuchliche Untersuchungshaft» in der Demokratischen Republik Kongo lanciert. Es geht darum Fälle von missbräuchlicher Untersuchungshaft zu identifizieren und vor ein Gericht zu bringen. Damit soll der Verfahrensprozess beschleunigt werden und eventuell mit Freilassung enden. Dies Dank der Unterstützung von qualifizierten Anwälten.

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ACAT-Schweiz unterstützen!

 
 

ACAT-Schweiz lanciert jährlich vier  Kampagnen an den Schlüsseldaten:

 

  • Karfreitag
  • 26. Juni, Internationaler Tag zur Unterstützung der Folteropfer
  • 10. Oktober, Welttag gegen die Todesstrafe
  • 10. Dezember, Tag der Menschenrechte
 
 

Falls Sie eine Kampagne von ACAT-Schweiz unterstützen wollen, einen Stand zum Thema organisieren oder detailliertere Informationen zu einem unserer Themenbereiche wünschen, kontaktieren Sie uns unter info(a)acat.ch