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Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter
 
 
 

30. November

Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe

Aktionen 2009

Dieses Jahr nahmen weltweit etwa tausend Städte an der Aktion teil; es wurden mit der Beleuchtung von Gebäuden, öffentlichen Vorträgen, Gedenkmärschen und Informationsständen markante Zeichen gegen die Todesstrafe gesetztIm Folgenden ein Überblick über die uns mitgeteilten Initiativen:

Genf: Beleuchtung des Münsters; Fotoausstellung und Vortrag des Fotografen John Holbrook in Uni-Mail.

Lausanne: Stand und Unterschriftensammlung.

Schaffhausen: Beleuchtung des Mohrenbrunnens auf dem Fronwagplatz, Stand und Unterschriftensammlung. Dieser Anlass fand im Rahmen der Schaffhauser Menschenrechtstage statt. Das vollständige Programm ist abrufbar unter www.schaffhauser-menschenrechtstage.ch.

Zug: Beleuchtung des Zeitturms, Stand und Unterschriftensammlung.

Diese internationale Kampagne wurde 2002 von der katholischen Laienbewegung Sant’Egidio in Rom ins Leben gerufen. Sie findet jährlich am 30. November statt, in Gedenken an die erste Abschaffung der Todesstrafe in einem europäischen Staat am 30. November 1786, im damaligen Grossherzogtum Toscana.

In der Schweiz organisiert ACAT gemeinsam mit Amnesty International, Lifespark und der Gemeinschaft Sant’Egidio die Aktion seit 2006, und es werden in verschiedenen Städten Veranstaltungen durchgeführt.

"Durch die Todesstrafe überschreitet der Mensch sein Mass; er ist nicht Herr über Leben und Tod."
Adolf Arndt, deutscher Politiker

Der Zeitturm in Zug © D. K.

Der Genfer Dom © ECPM

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